Mit dem Fahrrad durch Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam

von Heinz Zimmer in der evang. Kirche Werschweiler

am 07.04.2018 um 19:00 Uhr

Insgesamt knapp 5000 km legte  Heinz Zimmer  mit dem Fahrrad in Südostasien zurück. Nachdem er 2013 alleine ca. 1700 km mit dem Rad durch  Myanmar fuhr, war  2016 sein alter Freund Albrecht Steigner mit dabei. Vom Startpunkt der Reise, Mandalay in Myanmar, bis zum Ziel in Saigon/ Vietnam, legten die beiden mehr als 3200 km mit dem Rad zurück.

 

Auch wenn sie auf ihrer Reise viele der bekannten Sehenswürdigkeiten besuchten, so standen die Begegnungen mit Menschen abseits der Touristenrouten im Mittelpunkt ihrer Reise. Und für dieses Vorhaben war das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel.

 

 

 

Die Reise war nicht immer leicht. Extreme Steigungen in den Bergen von Myanmar und Laos, große Hitze im Mekong-Delta, Eiseskälte und Regen in Laos oder starker Gegenwind in Kambodscha zehrten an ihren Kräften. Doch immer wieder wurden sie entschädigt durch grandiose Landschaften und  liebenswerte Menschen.

 

Wie schon drei Jahre zuvor ,war das erste Ziel der Inle Lake in den Bergen Myanmars. Einzigartig machen ihn die einheimischen Fischer, die eine Technik entwickelt haben, das Rudern mit einem Bein, die es nur in Myanmar gibt. Weitere Etappen  waren u.a. die alte Tempelstadt Bagan, die Strände bei Ngapali oder die alte Hauptstadt Yangon. Auf ihrer Fahrt zur thailändischen Grenze machten sie noch einen Abstecher zum  Goldenen Felsen, einem der größten Heiligtümer der Birmesen, und besuchten die Höhlen bei Hpa an. Eine letzte Nacht, ungewollt in einem Militärposten in Myanmar, danach ging es über Nordthailand in die Berge von Laos ging.

 

 

 

Auch hier extreme Steigungen und oft fahrradfeindliches Wetter. Über Luang Namtha, Ausgangspunkt für Trekkingtouren zu verschiedenen Bergvölkern,  erreichten sie Luang Prabang am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan. Die Ebene der Tonkrüge war eine weitere  Etappe auf  ihrer Reise.

 

 Hunderte von Tonkrügen, manche bis zu drei Metern hoch, liegen auf einem mehrere Quadratkilometer großem Terrain. Weder die Herkunft noch die Bedeutung sind bis heute bekannt.

 

 

 

Hinter Pakse am Mekong erwartete sie einer der schönsten Abschnitte ihrer Tour. Fernab von Verkehrsstraßen und Lärm fuhren sie auf unbefestigten Wegen oder Pfade durch unzählige Dörfer, die bislang vom Massentourismus verschont blieben und bekamen Einblicke  in das  Alltagsleben der Menschen am Fluß.

 

 Über schmale Hängebrücken und mit Fähren erreichten sie die „4000 Inseln“ inmitten des Mekong .Die „4000 Inseln“, von denen nur eine Handvoll bewohnt sind, entwickeln sich immer mehr zum Treffpunkt für  Rucksacktouristen und warten auf mit unzähligen Restaurants, Unterkünften und Eventangeboten.

 

 

 

Nachdem sie die Grenze nach Kambodscha passiert hatten, war die gigantische Tempelanlage von Angkor Wat ein nächstes Highlight auf ihrer Fahrt durch Südostasien.

 

 

 

Über die kambodschanische Hauptstadt Phnom Phen ging´s ins schwülheiße hektische Mekongdelta nach Vietnam bevor sie Saigon, die ehemalige Hauptstadt Südvietnams, heute als Ho Chi Minh Stadt bekannt, erreichten. Es war auch gleichzeitig das Ende ihrer eindrucksvollen, erlebnisreichen Radtour durch eine faszinierende Region, von der Heinz Zimmer am Samstag, 07.04. in der ev. Kirche in Werschweiler berichten wird.

 

 

 

Trailer zum Vortrag hier

 

 

 

Argentinien - Hiltrud Hartmann

Mittwoch, 25.04.2018 um 18:00 Uhr im Eventraum / Cafeteria Globus

 

Bhutan  -  Im Land des Donnerdrachens

 

 

 

Ist es Shangri-La, das verborgene Paradies oder doch nur ein weitgehend unbekanntes kleines Land im Himalaya? Anne und Klaus Hessenauer waren unterwegs in Bhutan, in  Druk Yul, dem Land des Donnerdrachens wie die Bhutanesen ihre Heimat nennen.  Mit einem Multimediavortrag berichten sie über eine außergewöhnliche Reise.

 

 

 

Mit einem nicht alltäglichen Reiseziel wird die erfolgreiche Vortragsreihe der Freunde des Abenteuermuseums im Globus St. Wendel fortgesetzt. Das Erfolgsgeheimnis der Abenteuerreihe sind authentische Berichte über Land und Leute, von Reisenden und Globetrottern die sich aus Überzeugung auf ihre Reiseziele einlassen. Seit  1997 Jahren waren die Homburger Anne und Klaus Hessenauer achtzehn Mal in den verschiedensten  Regionen des Himalaya und im buddhistischen Kulturkreis unterwegs. Immer wieder Nepal, Tibet, Sikkim und nun auch Bhutan, in dem der König das Bruttosozialglück zum Maßstab erhoben hat. .

 

 

 

In der Abgeschiedenheit des Himalayas hat sich Bhutan seine einzigartige Kultur bis heute fast unverfälscht bewahrt. Das Leben der Menschen ist stark vom  tibetischen Buddhismus geprägt.  Religiöse Höhepunkte sind Klosterfeste mit geheimnisumwitterten Chams, Maskentänzen um Leben und Tod. Anne und Klaus Hessenauer wurden auf Ihrer Reise Zeuge des Paro Tsechu, eines der traditionellen Klosterfeste in Bhutan, kein vordergründiges Touristenspektakel, sondern gelebte Kultur und Religion mit vorwiegend einheimischen Besuchern.

 

 

 

Das legendäre Tigernest wie das Kloster Taktsang  genannt wird konnten sie ebenso besuchen wie zahlreiche Dzongs, landestypische Klosterburgen, die sowohl den Klerus als auch die Weltliche Verwaltung beherbergen. Darunter auch der Punakha Dzong,  2011 Schauplatz der Königshochzeit in Bhutan. Natürlich durfte auch ein Trekking durch einsame Gebirgslandschaften nicht fehlen. Unterwegs auf dem „Druk Path“ dem Drachenweg wanderten die beiden  mehrere Tage mit Zeltausrüstung und einer kleinen Karawane, durch die menschenleere Bergwelt. Der Weg führte von Paro über einsame Pfade und 4000 m hohe Pässe in die Hauptstadt Thimpu.

 

 

 

Wie immer hat Klaus Hessenauer, der auch Autor des Buches „Unter Gebetsfahnen“ ist, ausdrucksstarke Fotos von Land und Leuten mitgebracht. Die Bilder werden live mit wissenswerten Informationen, und Reiseanektoden kommentiert, immer unter dem Reisemotto „Menschen, Natur, Kultur erleben. Lassen sie sich verzaubern von einer einmaligen Kultur, mystischen Ritualen, liebenswerten Menschen und einer faszinierenden Bergwelt.

 

Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden sind dieses Mal für ein Solarprojekt in Nepal! Die Globetrotter Anne Duchstein und Sebastian Haffner reisen mit  "Sonne im Gepäck“ und bringen kleine Photovoltaikmodule in die hintersten Winkel der Erde, aktuell nach Nepal. Der Verein „Sun-Help“ bringt Solarstrom in Dörfer die noch immer ohne Stromversorgung sind! Dafür wurden Sie im Juni als „Saarlands Beste“ in der Saarbrücker Zeitung ausgezeichnet. Auch die Freunde des Abenteuermuseums waren schon Monatssieger „Saarlands Beste“ und so kam Klaus Hessenauer auf die Idee, dieses Projekt zu unterstützen!